Wie erkennt man eine HPV-Infektion?

In Österreich wird im Rahmen der jährlichen gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung ein PAP Abstrich durchgeführt. Ein HPV-Test wird zumeist nur bei speziellen Diagnosen veranlasst wie z.B. Feststellung ob eine Infektion mit einem hoch-Risiko oder einem niedrig-Risiko HP-Virenstamm vorliegt, um welchen Virentyp es sich handelt, bei einem unklaren PAP-Abstrich und bei Verlaufskontrollen nach einer Konisation/Behandlungsnachsorge.

In Österreich wird der Krebsabstrich (PAP-Abstrich) zur Krebsvorsorge im Rahmen der Österreichischen Vorsorgeuntersuchung für alle Frauen ab 18 Jahren einmal jährlich empfohlen.

Im Durchschnitt bekommt jeden Tag eine Frau in Österreich die Diagnose Gebärmutterhalskrebs.

Gebärmutterhalskrebs wird durch HPV-Infektionen verursacht. Das Risiko von Gebärmutterhalskrebs kann durch einen regelmäßigen Abstrich reduziert werden. Mit einem Spatel oder einem kleinen speziell angepassten Pinsel sammelt der Arzt Zellen aus der Vaginalschleimhaut und dem Gebärmutterhals. Die Proben werden dann an ein Labor geschickt, wo sie analysiert werden. PAP-Abstrich-Screening ist wichtig und kann sicherstellen, dass 40% der Todesfälle durch Gebärmutterhalskrebs verhindert werden können.

Wichtig: Denken Sie an die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt